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Eindrucksvoll zeigt das nachfolgende Video, wie sehr sich das Mediennutzungsverhalten der Schweizer verändert hat. Ja! Das stimmt! Man kann die Schweizer Verhältnisse nicht eins zu eins auf Österreich umlegen (vor allem die Schweizer Printmedien-Landschaft ist ganz anders strukturiert als jene in Österreich, usw., usf…), allerdings werden hier Phänomene angesprochen, die weltweit Gültigkeit haben. Auch Österreich ist von den dargestellten Entwicklungen nicht ausgenommen.
Sehr umfangreich, ein sehr guter Überblick, nicht viel Neues, aber so manch kritischer Hinweis. So lässt sich am besten "Enterprise 2.0. Wie Unternehmen das Web 2.0 nutzen" zusammen fassen. Die wichtigste, längst bekannte, Erkenntnis: Ohne entsprechende Vorbereitungen kann sich für Unternehmen die Verwendung von Social Media sehr schnell zum sprichwörtlichen Schuss in den Ofen entwickeln.
Die ganze Studie gibt es hier zum Download.
Die klassische Medienarbeit bleibt eine der Kernaufgaben von PR. Das behaupte ich als PR-Praktiker, der den Segnungen der Social Media alles andere als abgeneigt ist. Nein: Unsere Kunden wollen das so. Sie wollen es nicht nur weil sie der direkten und offenen Kommunikation im Netz - oft mangels Erfahrung -skeptisch gegenüber stehen, sondern weil guter Journalismus der Unternehmenskommunikation eine eigene Qualität verleiht, weil er den Wert der Medienarbeit um etwas anreichert, das unbezahlbar ist: Glaubwürdigkeit.
Klassische Medienarbeit braucht Journalismus – und vice versa: Journalismus braucht klassische Medienarbeit. Social Media-Anhänger reiben sich bei solchen Aussagen gelangweilt die Augen. In der Tat ist auch der professionelle Medienarbeiter bisweilen geneigt, jenen Recht zu geben, die behaupten, Journalismus benötige keine professionelle Medienarbeit mehr, da heute ohnehin alles in irgendeiner Form im Internet zur Verfügung stehe. Weit gefehlt. In Zeiten beschränkter Personalressourcen in den Redaktionen sind Journalisten mehr denn je darauf angewiesen, dass Medienarbeiter mit Verständnis für ihre Bedürfnisse, Nöte und Sorgen sie mit hochwertigen Informationen versorgen.
Was verstehen wir unter klassischer Medienarbeit? Erstens: Die PR-Abteilung oder Agentur produziert News. Zweitens: Die PR-Abteilung oder Agentur bietet diese einem oder mehreren Medien an. Drittens: Ein Medium oder mehrere greifen die News auf. Viertens: Die Medien überprüfen die News und reichern sie mit eigen recherchierten Informationen an. Fünftens: Sie verbreiten die News.
Den Unterschied zwischen klassischen Medien und Social Media besteht in der journalistischen Leistung (also drittens und viertens). Wiewohl ich zugeben muss, dass es gute Bürgerjournalisten im Netz gibt, die ihr Handwerk mindestens so gut wenn nicht sogar besser beherrschen als ihre Kollegen in den traditionellen Medien, steht eines fest: Solange die klassischen Medien die Funktion des Gatekeepers und des seriösen Rechercheurs als Kernwerte ihrer Marke hoch halten - und das gelingt zumindest hierzulande den meisten nach wie vor recht gut – werden alle selbsternannten und Möchteger-Journalisten im Web noch lange daran arbeiten müssen, jene Glaubwürdigkeit zu erlangen, die notwendig ist, um als ernstzunehmender Kommunikator überhaupt wahrgenommen zu werden.
Roland Heinze, Geschäftsführer der Faktenkontor GmbH veröffentlichte unlängst einen interessanten Beitrag mit dem Titel "Inhalte zählen: Goldene Regel auch im Social Web". Der Tenor einer Ausführungen: Prominente können selbst mit den größten Belanglosigkeiten im Social Web großes Interesse und Reichweiten erzielen. Zwischen ihnen und ihren Zielgruppen existiert eine starke emotionale Bindung. In der Unternehmenskommunikation funktioniert das nicht. Hier komme es nach wie vor auf die Inhalte an. Die Fragen, die sich stellen hinsichtlich der Attraktivität und der Aufbereitung von Inhalten, haben Medium hier sich laut Heinze in der Unternehmenskommunikation nicht geändert. Unabhängig vom Medium zähle hier nach wie vor die Qualität des PR-Handwerks. O-Ton Heinze: " 'Irgendwie in die Zeitung kommen' will schließlich auch kein Öffentlichkeitsprofi, der diesen Namen verdient. Bevor man anfängt, in die neuen Medien vorzustoßen, sollte erst einmal die Frage beantwortet werden, was man dort seinen Zielgruppen eigentlich zu bieten hat."
Ich stimme all dem zu. Und ich wage sogar die Behauptung: Es werden sich nur jene im Web durchsetzen, die auch bei den Gatekeepern der klassischen Medien punkten. Das sind die PR-Profis und natürlich die Gatekeeper selbst, also Journalisten. Man muss nur einen Blick auf die Liste der erfolgreichsten österreichischen Twitter-User werfen. Hier zeigt sich ein eindeutiger Trend: Ein Großteil der Top 100 stammt direkt oder indirekt aus der Kommunikationsbranche. Und noch etwas: Eine Inhaltsanalyse österreichischer Tweets, die am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien durchgeführt wurde, zeigt, dass fast 40% der österreichischen Tweets auf Inhalte aus klassischen Medien verlinken. Ich höre schon die Stimmen der Oberschlauen: Twitter ist nicht Social Media! Stimmt! Ich nenne hier Twitter auch nur stellvertretend für alle Text basierten Web 2.0-Anwendungen. Ich werte all dies auch nicht als Beweis für meine These, dass Content King bleibt, jedoch als deutlichen Hinweis dafür, dass publizistische Qualität sich tendenziell durchsetzt, unabhängig vom Medium. Übrigens: Der oben erwähnte Promi-Bonus gilt nicht nur in den Social Media! Siehe die Society-Berichterstattung im TV.
Anfang April stellte ich auf Facebook einen Beitrag zur Diskussion, der mir im Blog prsay aufgefallen war. Kathryn Hubbel kritisierte hier den Umstand, dass zunehmend Journalisten ohne "entsprechende Ausbildung" in die PR-Branche wechseln. Meine Meinung dazu: Es stellt sich nicht primär die Frage der Ausbildung, sondern die ethische Frage. Ich habe ehemalige Journalisten erlebt, die sich im Zweifelsfall gegen ihre Auftraggeber entscheiden würden. Das ist in etwa vergleichbar mit einem ehemaligen Staatsanwalt, der Strafverteidiger wird und dann im Zweifel gegen seinen zu verteidigenden Mandanten sich der Position des anklagenden Staatsanwalts anschließt.
Maximilian Mondel griff mein Facebook-Posting (leider nicht zur Gänze) auf, holte die Meinung von weiteren Kollegen ein und verdichtete die Stellungnahmen zu einer recht interessanten Titel-Geschichte für den Obeserver-Newsletter.
Mondels Story können Sie hier lesen.
Erstmals seit zwei Jahren nehmen wir eine Erhöhung unserer Preise um durchschnittlich 3% vor. Die neue Preisliste finden Sie hier.
Hast Du noch Sex, oder spielst Du schon Golf? Ein oft gehörter Kalauer, der mit diesem Comic-Strip von robertodevido eine neue Bedeutung erhält. Unter dem Titel "Wanted: Public Relations Strategist". schildert diese kleine Bildgeschichte trefflich, wie guter Rat, genau das Gegenteil von dem bewirken kann, was er bewirken sollte. In so einem Fall kann selbst der beste PR-Stratege nicht helfen. Leider kein Einzelfall!
Für unseren Kunden Eaton setzen wir T-Shirts in der Kommunikation ein, intern und extern. Mitarbeiter wurden für die Teilnahme an einem Online-Quiz zum Thema Brand-Transition mit einem T-Shirt belohnt. Nun verwenden wir das Textil auch für Eatons Kernzielgruppe, die Elektriker.
Das aschgraue Shirt zeigt den Elektriker als letzte Stufe der Evolution. Mit diesem launigen Statement demonstriert das Unternehmen auf humorvolle Weise ihre Wertschätzung des Elektrikers.
In einem Web-Shop mit integriertem Editor kann das T-Shirt personalisiert werden. Gestaltung, Bestellung und Abwicklung erfolgen online. Der Shop, der von uns gemeinsam mit Pixelpoems entwickelt wurde, ist leider nicht öffentlich zugänglich.
Ein wunderbarer Kurzfilm von Kate Ray befasst sich mit dem Thema Web 3.0. Die Idee von smarteren Suchmaschinen, die die Bedürfnisse der User verstehen und so zu besseren Suchergebnissen führen, ist ziemlich konkret. Nicht zuletzt aufgrund des rasant wachsenden Datenvolumens im Web, werden Semantic-Web-Lösungen über kurz oder lang unerlässlich. Wie diese allerdings aussehen werden, scheint noch niemand so recht zu wissen. Nicht einmal Tim Berners Lee, der Erfinder des Konzepts des Semantic Web.
Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.
Die Journalistin Erin
Biba beschreibt im aktuellen WIRED , wie anlässlich einer Konferenz Klimatologen sozusagen mit wissenschaftlichen Mitteln versuchen, gegen ihre Imageprobleme anzukämpfen. Sie betrieben Ursachenforschung. Laut Biba stellen sie die falschen Fragen und können so nur die falschen Antworten erhalten. Es kommt dann eine PR-Beraterin zu Wort, die – wen wundert es – die Lösung des Problems schon parat hat. Das klingt dann so. "They have to wake up and say: 'I recognize it's not working, and I'm willing to listen to you.' It's got to start there." Das ist zwar nicht sehr überzeugend, aber immerhin ist es ein Angebot, sich dem Problem zu stellen. Und Erin Biba dann weiter: "Science increasingly must make its most important cases to nonscientists-not just about climate but also evolution, health care, and vaccine safety. And in all of those fields, the science has proven to be incapable of speaking for itself. It's time for those with true passion to get over the stigma, stand up, and start telling their stories." Das ist im Grunde genommen richtig. Es stellt sich nur die Frage: Wie? Als eine der Empfehlungen werden in dem WIRED-Beitrag prominente Testimonials angedacht, die für die Klimaforscher sprechen sollten.
Der Journalist Jürgen
Schönstein betrachtet den Beitrag kritisch und folgert auf scienceblogs.de "Welche Folgen hätte dies für die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft - vor allem, wenn man bedenkt, dass "PR" inzwischen auf breiter Basis als Synonym für "spin-doctoring" verstanden wird? Sicher, Prominente, die sich zu aktuellen Themen - Politik, Wirtschaft, Umwelt - was auch immer - äußern wollen, gibt es reichlich. Aber könnten sie als Sprachrohre wirklich der Wissenschaft helfen? Oder würde dies die Diskussion letztlich auf einen Popularitätswettbewerb reduzieren, den voraussichtlich nur gewinnen kann, wer die besseren Showmittel zur Verfügung hat? So viele Fragen ..." Tja, wieder erhalten wir keine Antwort, sondern noch mehr Fragen.
Da ich selbst viele Jahre im Forschungs- und Forschungsförderungsbereich als Öffentlichkeitsarbeiter tätig war, weiß ich, dass PR in diesen Kreisen nur eine untergeordnete Rolle spielen, nicht nur in der Grundlagen-, auch in der angewandten und Produkt-orientierten Forschung. Es fällt den Wissenschaftlern und Forschern einfach schwer, sich außerhalb ihrer Community mitzuteilen - insbesondere dann, wenn sie auf ihre angelernten elaborierten Sprachcodes verzichten müssen. Meine Erfahrung war: Die besten Dolmetscher für komplexe wissenschaftliche Vorgänge sind interessierte Laien. Und davon gibt es viele. Genau genommen repräsentieren sie jene Zielgruppe, die die Wissenschaft ansprechen will.
Prominente Testimonials bringen gar nichts. Denn, wer sich nicht für das Thema interessiert, wird sich nicht damit auseinander setzen, unabhängig davon ob die Botschaft von einem prominenten Testimonial transportiert wird oder nicht. Und warum sollte ich Tom Cruise mehr glauben, als meinem Nachbarn, meiner Tante, meinen Twitter-Followern…? Warum sollte gerade ein bekannter Schauspieler, Sportler oder Show-Star mir glaubwürdig kommunizieren können, was ein Experte nicht kann? Okay, er spricht vielleicht eher meine Sprache und man sollte meinen, dass er sich leichter tut, mir die Botschaft zu überbringen, weil ich mich mit ihm identifiziere.
Aber es fehlt ihm an Expertise und meistens sogar der Bezug zum Thema.
Da ich meine Ausführungen nicht auch mit offenen Fragen beenden möchte, greife mich meine "These des interessierten Laien" hier nochmals auf. Ich behaupte aus Erfahrung zu wissen, dass Wissenschafts-PR dann am besten funktionieren, wenn man der Kernzielgruppe der interessierten Laien die Chance gibt, sich aktiv am Verbreitungsprozess zu beteiligen. Dabei beschränkt sich die Rolle des PR-Beraters darauf erstens jene Foren zu schaffen, auf denen sich Wissenschaftler und interessierte Laien treffen, zweitens den interessierten Laien jene Möglichkeiten an die Hand zu geben, die es ihnen erlauben, ihr in eine allgemein verständliche Sprache übersetztes Fachwissen weiter zu verbreiten und zu verteidigen.
Monitoring gewinnt an Bedeutung. Besonders in Social Networks wie Twitter. Noch nie war es so einfach, Content zu produzieren und zu verbreiten. Und noch nie war es so einfach, konkreten Content zu finden. Hierzu stehen sehr gute, kostenlose Tools zur Verfügung.
Hier eine Liste der wichtigsten kostenlosen Twitter-Monitoring-Tools.
Anlass ist die Integration der Österreich-Niederlassung des Energiemanagement-Spezialisten Moeller in den Eaton-Konzern. Eaton beauftragte uns im März mit der Produktion einer Image-Broschüre mit eingebautem Video. Ende April wurden die ersten Broschüren aus China geliefert. Unter dem Motto „Mehr Möglichkeiten“ werden in vier Kapiteln, die jeweils aus einem Film bestehen, die Vorteile dargestellt, die Eaton und Moeller gemeinsam ihren österreichischen Kunden bieten. Über eine Mini-USB-Schnittstelle kann der in die Broschüre integrierte Akku mit Strom versorgt und der Chip mit aktualisierten Video-Daten versorgt werden
„Video-in-Print ist das perfekte Medium für Eaton. Es gibt uns die Möglichkeit, unseren Anspruch als Technologieführer auch in der Kommunikation zu demonstrieren“, sagt Eaton-Österreich-Marketing-Leiter Patrick Hein.
Konzeption und Umsetzung der Video-in-Print-Broschüre stammen aus unserem Haus. Wir haben die in den USA entwickelte und patentierte Technologie eigens für Eaton nach Österreich geholt. Die Grafik kommt von Reprozwölf. Die Videos lieferten das Video-Team-Vienna, Lakritz-Film und Eaton.
Punkt 17:00 Uhr verwandelten sich die Flashmobber in Klopapier-Mumien. Ziel des Flashmobs war es, das soziale, medizinische und politische Umfeld der 40.000 Morbus-Crohn-Patienten in Österreich zu sensibilisieren. Die ÖMCCV will mit dem Flashmob ihrer Forderung nach einer Verbesserung der Versorgungssituation Nachdruck verleihen. Österreich soll ein "Crohn Friendly Place" werden.
Morbus Crohn ist eine chronisch entzündliche, unheilbare Erkrankung des Verdauungstraktes, zumeist des Darms, welche unbehandelt progressiv voranschreitet und zu unwiederbringlichem Verlust von Darmgewebe führen kann. Morbus Crohn ist weltweit im Steigen begriffen und manifestiert sich meist bei jüngeren Menschen zwischen dem 15 und 40 Lebensjahr. Alarmierend sind Berichte über die zunehmende Häufigkeit der Erkrankung im Kindesalter. Neun von zehn Patienten mit Morbus Crohn leiden an chronischen Durchfällen, welche den Aktionsradius der Patienten häufig stark limitieren.
Probleme im Beruf - angefangen bei der Ausübung, über Mobbing von verständnislosen Kollegen - sind eine oft beobachtete Folge der Erkrankung. Doch damit nicht genug:
Das Klopapier-Mumien-Flashmob der ÖMCCV wurde unterstützt von cronhilfe.at, einer Initiative von Abbott, und von der Firma
SCA, die Tempo Klopapier zur Verfügung stellte.
Die Fotos zum Event: http://www.fotodienst.at
Jeder Facebook-Nutzer kann selbst bestimmen, was öffentlich wird und was nicht. Nur, die wenigsten wissen wie, da sie Facebook
nicht verstehen. Unlängst veröffentlichte facebookmarketing.de ein paar sehr nützliche Anleitungen. Wie können Facebook-User überprüfen, welche Informationen über sie öffentlich sind?
Allerdings wie zeit.online unlängst feststellte, ist man gegen Freunde
machtlos, selbst dann, wenn man keinen Facebook-Account besitzt.
Was als launige Idee begann stellte sich schnell als wahre Fundgrube an Informationen aus dem Social Media-Bereich heraus.
Hier unsere Top 10 der Social Media Top-Listen:
Der prdienst.de veröffentlichte in seinem Blog eine Liste mit den "Top 10 der PR Bücher auf Amazon". Unter vielen Praxishandbüchern stechen zwei Klassiker hervor. Jay C. Levinsons Besteller "Guerilla Marketing des 21. Jahrhunderts" (Rang 1), ein Werk, das mittlerweile schon fast 25 Jahre alt ist, und Edward Bernays' "Propaganda", ein Standardwerk, das erst 2007 in deutscher Sprache erschien.
Der Wiener Edward Bernays, ein Neffe Siegmund Freuds, gilt als Erfinder
der Public Relations. Er schuf mit seinem Hauptwerk die bis heute gültigen Grundlagen für modernes Kommunikationsmanagement.
Bernays' Intention bestand in erster Linie darin, den durch den ersten Weltkrieg in Verruf geratenen Begriff Propaganda zu rehabilitieren. Er verteidigte die Zunft der Propagandisten indem er ihren Nutzen für die Demokratie herausstrich und die offene Darstellung ihrer Interessen mit Aufklärung gleich setzte. Später ersetzte er "Propaganda" durch "Public Relations", die er 1947 in einem Essay mit "Engineering of Consent" (die Konstruktion von Zustimmung) definierte.
"Propaganda" ist ein absolut empfehlenswertes Buch, das jeder PR-Treibende kennen sollte.
Top 10 der PR-Literatur:
Kostenlose Online Presseportale können den traditionellen Presseagenturen nicht das Wasser reichen. Insbesondere dann nicht, wenn es darum geht, strategische Pressearbeit zu betreiben. Online-Presseportale spielen nur dann ihre Möglichkeiten aus, wenn Fachinformationen im Internet verbreitet werden sollen. In der strategischen Pressearbeit betrachten wir sie deshalb nur als interessante Ergänzung zu den klassischen Presseagenturen. Übrigens unsere Erfahrung zeigt: Am effektivsten ist immer noch der eigens erstellte Presseverteiler. Aber, wie gesagt, bei kleinem PR-Budget sollten Online-Portale durchaus eine Überlegung wert sein.
Was sie können
Das Kostenargument ist wichtig. Es sollte aber nicht das einzige sein. Online-Presseportale haben nämlich noch einige andere nicht zu vernachlässigende Vorteile:
Welche Portale sind kostenlos?
Grundsätzlich gilt hier nicht: Was nichts kostet ist nichts wert. Es gibt sowohl gute wie schlechte kostenpflichtige und kostenlose Portale. Besonders Unternehmen mit kleinem PR-Budget sollten kostenlose Online-Presseportale in ihr Pflichtprogramm aufnehmen. Hier eine Liste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) mit den wichtigsten deutschsprachigen Online-Presseportalen, die ihre Dienstleistungen kostenlos anbieten. Einziger Wermutstropfen: Die Liste enthält nur zwei österreichische Portale
(Pressemeldungen.at und startblatt.net).
Businessportal24.com
DailyNet.de
Firmenpresse.de
fair-news.de
helloarticle.com
hersteller-nachrichten.de
internet-intelligenz.de
inar.de
News4Press.com
Newsmax.de
Newseintrag.de
Online-Artikel.de
OpenPR.de
Open-Business-Network.com
Offenes-Presseportal.de
PRcenter.de
Pressaktuell.com
Presseanzeiger.de
presse-artikel.org
Presseecho.de
Pressemeldungen.at
Pressemitteilung.ws
Pressenger.de
pr-inside.com
pr-newsticker.de
prtrend.de
pr-zentrale.de
portalderwirtschaft.de
reizkraft.com
startblatt.net
4.am
"Während die bisherigen Richtlinien im Wesentlichen in Expertenkreisen erarbeitet wurden, wollen wir hier den öffentlichen Dialog, insbesondere mit der Internetszene suchen. So können wir einerseits etwas dazu lernen und andererseits auch Unterstützer für mehr Transparenz und Absenderklarheit im Web gewinnen“, erläutert Ratspräsident Richard Gaul das Vorgehen.
Der DRPR ist damit dem Österreichischen
PR Ethik Rat einen Schritt voraus. Wetten, dass es nicht allzu lange dauern wird, und wir in Österreich auch eine Online-Richtlinie haben werden?
Das Diskussionspapier können Sie hier einsehen http://drpr-onlinerichtlinie.posterous.com/
Die Eaton Corporation, ein weltweit tätiger Spezialist im Energiemanagement, kaufte 2008 Moeller. Das Unternehmen beschäftigt in Österreich rund 1.100 Mitarbeiter. Im Laufe des heurigen Jahres wird Moeller vollständig in den Eaton-Konzern integriert. Für den Markenwechsel entwickelten wir eine Kombination aus internen und externen Kommunikationsmaßnahmen. In der externen Kommunikation liegt der Fokus im BtoB-Bereich. Klassische Medienarbeit und Web-Kommunikation sind die Instrumente der Wahl.
Aber damit nicht genug. Wir dürfen eine Österreich-Premiere ankündigen. Für Eaton setzen wir ein gänzlich neues Medium ein: Video in Print. Bei dieser aus den USA importierten Technologie können Videos in Print-Produkte integriert werden.
Zukunftsthemen der PR
Das wichtigste Zukunftsthema ist "Web-PR und Social Media". Mit einigem Abstand folgen die Themen "Lobbying", "Strategische PR" und "Wertschöpfung von PR". Von geringerer Bedeutung werden die Themen "CI-Entwicklung", "Verschränkung von PR und Werbung" und "Events" sein.
PR-Erfolgskontrolle
Die Überprüfung des Erfolgs von PR hat zugenommen: 82% führen PR-Erfolgskontrollen durch. 2008 waren es nur 65%. Parallel dazu bieten Agenturen öfters eine erfolgsabhängige Honorierung an: 60% der Respondenten sagen, dass ihnen bereits einmal eine erfolgsabhängige Honorierung angeboten wurde. 2008 waren es nur 26%. Der Stellenwert der Erfolgskontrolle in der PR ist in etwa gleich geblieben: 93% beurteilen den Stellenwert der PR-Erfolgskontrolle mit "sehr wichtig" oder "wichtig". 2008 beurteilten 95% diese Frage mit "sehr wichtig" oder "wichtig". Wir interpretieren dieses Ergebnis so, dass der hohen Bedeutung der Erfolgskontrolle nun auch durch entsprechende Aktivitäten Rechnung getragen wird.
Die beliebteste Art der Ermittlung des Erfolgs von PR bleibt das "Sammeln von Clippings". Mit einigem Abstand folgen das "Erfassen der Tonalität" und die "Ermittlung der Reichweiten".
77% führen Kostenkontrollen durch. Der Stellenwert von Kostenkontrollen scheint
abzunehmen: Denn nur 31% sagen die Kostenkontrolle sei sehr wichtig,
während 2008 noch 53% diese Frage mit sehr wichtig beurteilten.
Qualität der Medien
Ein Großteil der Befragten vertritt die Meinung, dass die Qualität der klassischen Medien (Print,TV, Rundfunk) in den letzten fünf Jahren gleich geblieben ist oder sich verbessert hat. Ein Viertel der Befragten sagt, die Qualität habe sich verschlechtert.
Zur Befragung
417 österreichische PR-Entscheider wurden aufgefordert, an der Online-Befragung. teilzunehmen. Die Erhebung der Daten erfolgte vom 1. bis 15. März 2010. 15,6% der Befragten füllten das Online-Formular aus.
Alle Ergebnisse der Befragung finden Sie hier.
Während wir in der Vergangenheit die Meinung zu konkreten Themen wie "Erfolgshonorare in der PR" oder "Grundbetreuungshonorare" abfragten, ist unsere Umfrage 2010 allgemeiner gehalten. Sie enthält nur solche Fragen, die wir in ähnlichen Studien der Vergangenheit vermissten und einige wenige aus unseren Befragungen von 2008 und 2009, denn schließlich ist es ja interessant zu wissen, wie sich Einstellungen ändern.
Interessenten konnten hier teilnehmen.
Seit Dezember 1998 war Cloos + Partner sowohl in Graz als auch in Wien mit einem Büro vertreten. Die aktuellen Entwicklungen im steirischen Kommunikationsmarkt rechtfertigten die Aufrechterhaltung der Infrastruktur in Graz nicht mehr. Immerhin machte unsere Agentur in den vergangenen sieben Jahren über 90 Prozent ihres Umsatzes in der Wiener Niederlassung. Obwohl es von mehren Seiten Bemühungen gibt, den PR-Markt in der grünen Mark zu entwickeln, ist nicht absehbar, dass sich hier PR in naher Zukunft als eigenständige Disziplin wird durchsetzen können.
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